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Erdwärme
Beim Firmenneubau im Jahr 2004 haben die Gebrüder Beha auf die Karte Erdwärmetechnik gesetzt. Eine Trumpfkarte, denn seither bezieht das Unternehmen sowohl für die Gebäude-, als auch für die Prozesstechnik lediglich noch Strom. Der eingekaufte Energiebedarf hat sich, trotz Neuausrichtung und Produktionssteigerung, auf ein Viertel reduziert. Vermieden wird der Ausstoß von jährlich rund 25 Tonnen Kohlendioxid.
Möglich ist dies durch das Wechselspiel zwischen den Temperaturen an der Erdoberfläche und denen in Tiefen von 90 bis 130 Metern. 35 Erdwärmesonden stellen die Verbindung zwischen den zwei Welten her.
Die Funktionsweise folgt einem einfachen Prinzip. Über Kühldecken wird dem Bau im Sommer Wärme entzogen und ins Erdreich abgeleitet. Im Winter wird Wärme aus dem Erdinneren genutzt, um über eine Wärmepumpe eine Vorlauftemperatur von 42 Grad Celsius zu erzeugen. Genug, um die Räume auch bei Minustemperaturen angenehm zu temperieren. Doch nicht nur für ein angenehmes Arbeitsklima sorgt die Technik. Die Leistung ist so bemessen, dass auch die Prozesswärme abgeführt und genau gesteuert werden kann. Die Anlage ist so konzipiert, dass zukünftig noch zusätzliche Produktionsanlagen zugeschaltet werden können. Die höheren Kapitalaufwendungen werden durch die eingesparten Energiekosten ausgeglichen.
„Je höher die Brennstoffpreise steigen, desto besser rechnet sich die Erdwärmetechnik“.
Die Geschäftsleitung ist davon überzeugt, auf die richtige Karte gesetzt zu haben. |
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